Rund 90 Prozent der Weihnachtsbäume stammen aus Deutschland. Die meisten dieser Bäume wachsen in landwirtschaftlichen Kulturen. Nur wenige wurden im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen.
Dänemark ist das wichtigste Importland für Weihnachtsbäume. Der Importanteil liegt bei circa zehn Prozent. In den letzten Jahren ist der Import natürlicher Weihnachtsbäume in Deutschland eher zurückgegangen. Deutschland exportierte im Jahr 2024 hingegen insgesamt etwa eine Million Weihnachtsbäume.1
Das Saatgut für die Nordmanntanne wird vor allem aus Georgien importiert. Sie haben ein besonders schönes Wuchsbild und einen Spätaustrieb, der das Frostrisiko mindert. Zur Ernte werden die Zapfen von Bäumen oft in einer Höhe von 60 Metern von Hand gepflückt. Nach der Aussaat stehen die Sämlinge zwei Jahre im Saatbeet in der Baumschule. Dann werden sie ins Vorschulbeet verpflanzt und dann nach weiteren zwei Jahren kommen sie ins endgültige Weihnachtsbaumquartier.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2024 in Deutschland auf rund 19.100 Hektar außerhalb des Waldes Weihnachtsbäume angebaut. Insgesamt unterhielten 3.310 landwirtschaftliche Betriebe Weihnachtsbaumkulturen. Die landesweit größten Flächen liegen dabei im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen.2